Fichten fällen – Seilklettertechnik

April 29th, 2013


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Leider ist die gemeine Fichte ein Flachwurzler . Die Fichte breitet ihre Wurzeln nah am Boden aus, versauert dabei den Boden und hat zudem keinen Halt wenn es richtig anfängt zu stürmen.
In dem Garten standen leider 2 richtig dicke Fichten und 5 kleinere. Die dicken Fichten sind locker 27-30 Meter groß gewesen, die kleineren trotz dünnen Stämmen an die 20 Meter.
Keine Versicherung wollte die Fichten auf Sturmschäden versichern und da die Lage (Hochspannungsleitung, das Haus, des Nachbars Anbau) sehr ungünstig war mussten die Fichten weichen.



Auf der Suche nach einer günstigen und kompetenten Firma bin ich über Freunde an die www.Huss-Seilklettertechnik.de Crew aus Bremen geraten, die trotz Anfahrt und Übernachtung günstiger waren als Kölner Betriebe.
Die Anfahrt aus Bremen haben die Jungs direkt genutz um die Richtlinien in NRW zu pauken. Nach einem Check Up vor Ort (sie kannten nur Fotos) stand fest: Wir brauchen keine Genehmigung, und müssen auch nicht aufforsten + keine Nestsaison : Die Fichten können weg.

Meine Angst vor des Nachbars Garage und möglichen Schäden wurde mir genommen als mir erklärt wurde wie genau (Abseiltechnik) und wie vorsichtig die Arbeitsweise der Huss Crew ist. Es wurde zwar ein Schaden am Gartenzaun nicht ausgeschlossen, da dieser 20cm neben einem der dicken Fichten entlanggeht.. Rückblickend hat der Zaun überlebt – die Huss Seilkletter Crew hat spitzen Arbeit geleistet.

Während der 2 Tage Arbeit habe ich immer wieder meine Kamera gezückt um Nahaufnahmen zu machen, nebenbei ist ein Timelaps entstanden ..

Wie im Video zu sehen, war nach der Baumfällaktion der Garten voll mit Ästen, Baumstämmen, Sägespän und Fichtennadeln.
Der Garten endet an der Schallschutzmauer nah dem Güterverkehr. Ich brauchte nichtmal 7h um einen Weg durch die Brombeeren zu schlagen (Heckenscherenmassaker) und an der Gartengrenze ein Fichtengrab zu ebnen – der Garten ist ca 50Meter lang und 2/3 war von Brombeeren besiedelt

Viel länger hat es gedauert all die Äste in dieses Fichtengrab zu bringen. Wir haben zu 2 Leuten aufgeräumt .. Immer schön die obersten Äste wegziehen und nach hinten ins Fichtengrab schleifen. Nach dem ersten 6h Tag sahen wir kaum einen Unterschied. Nach 3-4 Tagen waren (fast) alle Äste transportiert und nur noch die dickeren Stämme über.
Wir mussten das Fichtengrab zwischendruch erweitern .. es hat inzwischen ca 14qm Grundfläche und ist 2 Meter hoch geschichtet – dieser Bereich des Gartens wird wohl die nächsten 10-20 Jahre der Natur überlassen.

Da Fichtenholz nur zum beifeuern gedacht ist (verbrennt schnell) und zudem länger lagern muss (1,5-2 Jahre) bis es trocken ist .. war das Stammholz überraschend ungefragt. Selbst Aufrufe ala “gratis Holz” leerten kaum den Garten. Abhilfe brachten dann 2 Arbeitskollegen. Mit einer kleinen Säge und einem Hänger bewaffnet wurde Holz zum beifeuern für 3-4 Winter weggebracht.

Eine befreundete Familie kümmerte sich dann um die sichtbaren letzten Reste. Übrig bleiben die unfassbar dicken Stücke – zum Glück verborgen hinter der kleinen Gartenhütte. Und natürlich der Stamm einer jeden Fichte… Da beim fällen sich nach und nach die Äste überlagerten, konnten der Baumstamm teilweise nicht gekappt werden und wird mich sicherlich noch länger erfreuen


This entry was posted on Montag, April 29th, 2013 at 17:42 and is filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.

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